Yoga Tipps

Yoga ist 1 % Theorie und 99 % Praxis

1) Die allerwichtigste Stellung (Position oder Asana) im Yoga ist die Einstellung – deine innere Einstellung mit der Du an das Üben herangehst.

2.) Du kennst wahrscheinlich das Sprichwort: „Ein voller Bauch studiert nicht gern“. So verhält es sich auch bei Yoga. Etwa zwei Stunden vor der Praxis solltest Du keine schwer verdaulichen Speisen mehr zu Dir genommen haben.

3.) Übe mit Geduld und Demut. Lerne Dich und Deinen Körper dabei wertzuschätzen. Schenk Dir ein Lächeln und freue Dich darüber, welche Asanas Dir heute glücken. Verabschiede Bewertungen und Vergleiche mit anderen aus Deinem Leben.

4.) Lächle sooft Du daran denkst und freue Dich über das Geschenk Deiner heutigen Yogapraxis, betrachte sie als Mini-Urlaub von der Hektik der heutigen Welt. Lächeln macht glücklich – sogar wenn es grundlos passiert.

5.) Der Alltag von uns Erwachsenen ist stressig und ernst geworden. Versuche Dir Inseln in Deinem Alltag zu schaffen, wo du mal aussteigen darfst und Dich regenerieren kannst.

6.) Bleibe sanft und neugierig bei Dir selbst und respektiere Deine momentanen Fähigkeiten. Übe mit Geduld: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“. Begib Dich frei von Wettkampf- oder Leistungsgedanken auf die Matte und freue Dich über kleine Fortschritte. Dein Körper wird es Dir danken!

7.) Spiele mit Deinen Grenzen. Überfordere Dich nicht aber unterfordere Dich auch nicht. Die Position soll stabil und voller Leichtigkeit sein. Dein Atem kann dabei tief und ruhig fließen. Lass Deine Gedanken los. Dann ist die Wirkung der Asanas am Größten.

8.) Verabschiede Dich von Vergleichen und Bewertungen. Yoga lehrt uns mit der Konzentration bei sich zu bleiben. Beginne stets damit, Deinen Atem zu beobachten und in Deinen Körper hineinzuspüren. Was heute geht ist vielleicht morgen nicht möglich, oder umgekehrt, das ist ganz normal. Kein Tag gleicht dem anderen. Fokussiere stets auf das Positive. Richte Deine Aufmerksamkeit auf das was Dir (schon) gelingt und wo Du Fortschritte machst.

9.) Besinne Dich jeden Tag auf die Dinge in Deinem Leben, für die Du dankbar bist. Aus Dankbarkeit resultiert Zufriedenheit und Glücksgefühl. Und das wird entscheidend zu deinem Seelenfrieden beitragen.

10.) Bleibe geduldig: Fortschritte im Yoga benötigen Zeit und Geduld. Vergiss nicht, dass es mehr darum geht, den Weg zu genießen, als das Ziel zu erreichen.

11.) Körperhaltung überprüfen: Achte stets auf Deine Körperhaltung, insbesondere bei stehenden und balancierenden Posen. Eine gute Ausrichtung schützt Dich vor Verletzungen.

12.) Ruhepausen einlegen: Wenn du Dich müde fühlst oder eine Pose zu intensiv wird, gönne Dir eine Pause in der Kindeshaltung (Balasana) oder lege Dich in die Rückenlage.

13.) Flexibilität und Stärke im Gleichgewicht: Arbeite daran, sowohl Deine Flexibilität als auch Deine Kraft zu entwickeln, um eine ausgeglichene und ganzheitliche Yoga-Praxis zu fördern.

14.) Yoga ist eine 3.000 Jahre alte indische Lehre, deren Praxis eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele bewirken soll und kann. Laut dieser Lehre ist der Körper nur in der Einheit vollständig funktionsfähig. Auch das Wort Yoga bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt „Einheit und Harmonie“. Der Mensch soll durch die Yoga-Praxis seine Verbundenheit mit dem gesamten Kosmos erkennen.